Trip Report
Hier die ersten Eindrücke des Ausflugs in den Kanton Schwyz und einen kleinen Reisebericht (vorerst in deutscher Sprache)
6. September - morgen geht's los - Volker lädt zum Apéro und wird uns durch den Kanton Schwyz führen. Ich poliere (wohl nicht als einziger) den Excalibur 3 Std. auf Hochglanz
7. September 07:00h am Bodensee
- Es regnet in Strömen, ich ahne Schlimmes...
Wir machen uns aber allen Widrigkeiten zum Trotz auf die Reise an der oberen
Zürichsee
Überraschung,
mit jedem zurückgelegten Kilometer hellt der Himmel auf!
Da muss jemand eine dicke Kerze gestiftet haben, auf mich kann man das
Sprichwort "wenn Engel reisen ..." ja wohl nur schwerlich anwenden.
Als Letzter eintrudelnd, noch in Regenwetterstimmung, bleibt gerade kurz Zeit
zur Begrüssungsrunde - dann wird auch schon aufgebrochen, um die kurvige,
landschaftlich reizvolle Strecke nach Einsiedeln unter die Räder zu nehmen.
Mittlerweile herrlicher Sonnenschein.
Sattelegg: Hinter jeder Serpentine eröffnen sich ungeahnte Perspektiven
und Ausblicke.
Wir erreichen den Sihlsee: Schade, dass ich nicht gleichzeitig den Excalibur pilotieren und in einem Boot sitzen kann, um das Tranversieren des Sihlsees zu filmen - daaas wären Bilder geworden!
Über den geführten Rundgang im Kloster Einsiedeln ist von mir nichts näheres zu erfahren, ich habe die Zeit mit Alex in einem netten Café verbracht.
Weiter geht's mit Kurvenspass satt - Trachslau, Alpthal, Brunni - mir völlig unbekannte Ortsnamen! Endstation, ein kleiner Fussmarsch zur Luftseilbahn bringt uns dem Mittagessen näher.
Wir warten ... Die Fahrgastkabine fährt sanft in die Talstation ein, hält an, Türe öffnet sich - aber - zu meinem Erstaunen führt hier kein "Dächlikappen-tragender" Kabinenführer Regie; niemand - Kabine leer Vollautomation auch im hintersten "Krachen"!
Nach leckerer Mahlzeit im Berggasthof Holzegg und einer - wiederum vollautomatisch gesteuerten - Talfahrt, habe ich mich aufgerafft, die ersten Bilder zu schiessen. Bald jedoch mahnte Volker zum Aufbruch, um den Zeitplan halbwegs einzuhalten.
Zwischen Mittagessen und 4 Uhr Kaffee hat der Organisator den Etzel eingeplant, wiederum Strässchen, die Fahrspass versprachen (und das Versprechen auch hielten) und nicht nur der Überwindung der Distanz von A nach B dienen.
Nach dieser fahrerischen Meisterleistung konnte uns nichts mehr von den Kuchen- und Tortenbergen im Panorama-Hotel zu Feusisberg fernhalten. Bei Kaffee, Kalorienbomben und Fachsimpelei liessen wir die gelungene Exkursion ausklingen, bevor sich die einzelnen Gruppen nach herzzerreissenden Abschiedsszenen individuell auf den Heimweg machten.
Ich möchte es nicht missen, an dieser stelle Volker, dem Organisator, meinen Dank auszusprechen, hat er mir - der ich die Schweiz zu kennen glaubte - einen, reizvollen für Ausflüge bestens geeigneten, Landstrich erschlossen.
Die beigefügten Bilder vermögen nur
einen vagen Eindruck dieser Exkursion zu vermitteln - da muss man dabei gewesen
sein!